Schutzarten (IP-Codes) definieren, wie gut ein elektrisches Gehäuse vor festen Gegenständen und Wasser schützt. Das Verständnis der Unterschiede zwischen IP20, IP40, IP44, IP54, IP65 und IP66 ist unerlässlich bei der Auswahl des richtigen Beleuchtungsprodukts für eine bestimmte Umgebung.
IP20 bietet grundlegenden Schutz gegen Finger oder große Gegenstände, bietet jedoch keinen Schutz gegen Wasser, was es nur für trockene Innenbereiche geeignet macht. IP40 verbessert den Schutz vor festen Gegenständen, hat aber immer noch keine Wasserbeständigkeit und wird oft in kontrollierten Innenräumen verwendet.
Leuchten mit der Schutzart IP44 sind gegen kleine feste Gegenstände und Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt und eignen sich daher ideal für Badezimmer, überdachte Außenbereiche oder leichte industrielle Anwendungen. IP54 verbessert zusätzlich die Staubbeständigkeit, während es weiterhin vor Spritzwasser schützt und häufig in Werkstätten oder Parkhäusern eingesetzt wird.
IP65-Leuchten sind vollständig staubdicht und gegen Wasserstrahlen geschützt, was sie für Außen- und Industrieanwendungen geeignet macht. IP66 bietet ein noch höheres Schutzniveau mit vollständiger Staubdichtigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen starke Wasserstrahlen, ideal für raue Außenbereiche oder schwere Industrieumgebungen.
Die Wahl der richtigen IP-Schutzart gewährleistet Sicherheit, Zuverlässigkeit und langfristige Leistung und vermeidet gleichzeitig unnötige Kosten oder vorzeitiges Produktausfallen.